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II. Johannes Klavierfestival - FEUERWERK Stipendiaten

Freitag, 01.09.2023; 19:00 Uhr

Eine feste Konstante zum jährlichen Johannes Klavierfestival ist stets eine kleine und feine Auswahl unserer FEUERWERK Akademiestipendiaten

Zur FEUERWERK Klavierakademie Einbeck werden seit 2016 Jahr für Jahr elf junge Musikern nach Einbeck eingeladen. Hier bekommen sie wichtige Impulse für die jeweilige weitere künstlerische Entwicklung vermittelt. Weltweit konnte mit den Studenten aus aller Herren Länder Freunden der Klaviermusik die "Klavierstadt Einbeck" vorgestellt werden.

Die vier FEUERWERK-Stipendiat:Innen werden ein Programm präsentieren, das dem Publikum vier unterschiedliche Klangwelten unseres geschätzen Konzertflügels zu Gehör bringen wird.

FEUERWERK-Programm des Abends

Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni – Chacconne D-Moll (Zhongjin Fang, China)

Robert Schumann – Sonate Fis-Moll, No. 1, Op. 11 (Diana Voronetcaia, Moldawien)

I. Un poco Adagio – Allegro vivace

II. Senza passione, ma espressivo

III. Scherzo e Intermezzo

IV. Allegro un poco maestoso

PAUSE

Francis Poulenc – Les Soirées de Nazelles (Gabrielė Bekerytė, Litauen)

Préambule. Extrêmement animé et décidé

I. Le comble de la distinction. Vif et gai

II. Le cœur sur la main. Modéré

III. La désinvolture et la discrétion. Presto

IV. La suite dans les idées. Très large et pompeux

V. Le charme enjôleur. Très allant

VI. Le contentement de soi. Très vite et très sec

VII. Le goût du malheur. Lent et mélancolique

VIII. L’alerte vieillesse. Très rapide et bien sec

Cadence. Très large et très librement 

Final. Follement vite, mais très précis

 

Ferenc Liszt – Apres une Lecture de Dante (Nicole Rudi, Deutschland / Ukraine)


 

Künstler:Innen-Biographien

Zhongjin Fang, geboren 2002 in China. Mit 12 wurde er in die Peking Zentrale Musik-mittleschule aufgenommen. Ab 2017 lebt er in Deutschland und studiert an der HMTM Hannover, zuerst bei Prof. Dr. Elena Levit und ab 2020 Prof. Ewa Kupiec. Bereits im Schulalter gewann er mehrere Preise in seiner Heimat. Nachdem er nach Deutschland wechselte, nimmt er weiterhin aktiv an Festivals und Wettbewerbe teil. Er bevorzugt Klavierwerke von Liszt, Schumann und anderen Romantikern.

Als "Pianistin mit spielerischer Tiefe" wird Nicole Rudi für ihre ausdrucksstarken und tief empfundenen Interpretationen von der Presse gelobt. "Sie zu hören, ist ein Erlebnis" schreiben die Wolfsburger Nachrichten. Geboren im Jahre 1995 in einer deutsch-ukrainischen Familie, begann sie mit 5 Jahren das Klavierspiel, woraufhin Studien in Hannover und Wien bei Prof. Wolfgang Zill, Prof. Tim Ovens und Prof. Alexander Schimpf folgten. Nicole Rudi wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben europaweit ausgezeichnet und war Stipendiatin u.a. der Karg-Stiftung, der Dr. Giesing-Stiftung Hannover, des Niedersächsischen Kultusministeriums, der Clavarte-Stiftung Bern-Berlin, des Richard-Wagner-Verbandes Braunschweig. Es folgten Konzerteinladungen nach Deutschland, Polen, die Niederlande, Frankreich, Litauen, die Ukraine, Italien, China und weitere. Nicole Rudi setzt derzeit ihr Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Paolo Giacometti fort und ist neben ihren pianistischen Tätigkeiten zudem als bildende Künstlerin tätig und mit ihren abstrakten Kunstwerken mittlerweile bei zahlreichen Kunstausstellungen bundesweit zu Gast.

Diana Voronetcaia gab ihr Orchesterdebüt im Alter von 17 Jahren mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3. Ihre spektakuläre Wettbewerbslaufbahn weist Preise bei über 20 Klavierwettbewerbe nach. Dazu nahm sie an Meisterkursen und Workshops mit Persönlichkeiten wie Dmitry Bashkirov, Vladimir Ovchinnikov, Julia Mustonen, Andrzej Jasinski, Philippe Raskin, und Jaroslaw Drzewiecki teil. Diana ist in Litauen, Deutschland, Finnland, Polen, Rumänien, Moldawien und anderen Ländern aufgetreten. Zurzeit studiert sie Master Klavier bei Professor Hans-Jürg Strub an der Hochschule der Künste in Zürich.

Die litauische Pianistin Gabrielė Bekerytė beginnt 2023 ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Geboren und aufgewachsen in Vilnius, sie studierte u.a. an der Purcell School in London, an der Royal Academy of London und an der Litauischen Akademie für Musik und Theater. Gabrielė gab Konzerte als Solo-, Kammer- und Orchesterpianistin. Seit 2022 ist sie reguläres Mitglied des Baltic Sea Philharmonic Orchestra. Außerdem wurde sie ausgewählt, im Jahr 2023 im Schleswig-Holstein Festival Orchester zu spielen sowie im Jugendorchester der Europäischen Union. Ihr Spiel hat Preise bei Wettbewerben in Litauen, Italien, Deutschland und Belgien gewonnen und sie ist in vielen Sälen in Europa und darüber hinaus aufgetreten, darunter – Wigmore Hall in London, Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie in Hamburg, DR Concert Hall in Kopenhagen, Züricher Tonhalle, Dubai Opera, etc.

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Weitere Infos zur alljährlichen FEUERWERK Klavierakademie:

www.klavierstadt.de