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Stars von morgen: Raul Maria Dignola und Meng Sun

Donnerstag, 02.03.2017; 20:00 Uhr

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Es gibt – glücklicherweise! – erstaunlich viele sehr gute Musiker, von denen schon einige in der TangoBrücke zu hören waren. Und es gibt sehr gute Musiker, bei denen nicht nur „alles stimmt“ – wie technische Brillanz und musikalisches Empfinden –, sondern auch der berühmte Funke überspringt, so dass das Publikum spürt: Hier ist ein Ausnahmetalent zu hören, und dies unabhängig vom Alter des Musikers.

Der gerade siebzehnjährige Hornist Raul Maria Dignola ist im europäischen Wettbewerb „European Young Musicians“ von einer renommierten Jury als ein solches Ausnahmetalent wahrgenommen und unter zahlreichen Bewerbern als Finalist 2016 ausgewählt worden. Am 3. September hat er in Köln Deutschland gegen 10 weitere Teilnehmer aus den Europäischen Partnerländern vertreten und mit dem WDR- Sinfonieorchester das Hornkonzert Nr. 2 von W. A. Mozart aufgeführt.

In der TangoBrücke tritt er zusammen mit der jungen chinesischen Pianistin Meng Sun auf. Auch sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertierte bereits in vielen renommierten Konzerthäusern, unter anderem in der Berliner Philharmonie und der Liederhalle Stuttgart.

Biographie Meng Sun

Meng Sun wurde 1996 in China geboren und begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Im November 2006 kam sie nach Deutschland, um dort in der Klasse von Prof. Elena Levit am IFF (Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter) der Musikhochschule Hannover zu studieren. Im Oktober 2014 wurde sie als Studentin an der Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover in der Klavierklasse von Prof. Matti Raekallio aufgenommen. Seit Oktober 2015 studiert sie in der Klavierklasse von Prof. Olivier Gardon.

Meng Sun gewann bereits zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, wie z.B. beim Steinway Klavierwettbewerb in Hamburg, beim Grotrian-Steinweg Klavierwettbewerb in Braunschweig und anderen. Im Jahr 2009 gewann sie den 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in der Wertung Klavier-Duo. 2014 wurde sie mit dem 1.Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert in der Wertung Klavier-Solo ausgezeichnet.

Im November 2009 gewann Meng Sun beim "Young Pianist of the North 2009 International Piano Competition" (Newcastle, England) den 1. Preis und trägt nun den Titel "Young Pianist of the North 2009". Sie spielte zahlreiche Konzerte in Deutschland, unter anderem in der Berliner Philharmonie und der Liederhalle Stuttgart, Holland, China und anderen Ländern. Meng Sun ist Stipendiatin der Oscar- und Vera Ritter Stiftung und der Stiftung "Jugend Musiziert" in Niedersachsen.

Sie war Stipendiatin des Musikfestivals "Heidelberger Frühling" 2013 und 2014. Im Rahmen dieses Stipendiums hat sie mehrere Konzerte bei der Kammermusikakademie des Festivals mit Namenhaften Künstlern gegeben.



Biographie Raul Maria Dignola

Raul Maria Dignola geboren 1999 am Lago Maggiore in Norditalien, zieht mit 6 Jahren nach Hannover und wird für die folgenden sieben Jahre Mitglied im Kinderchor der Staatsoper Hannover. Aktuell hat er seinen Wohnsitz in Dortmund.

Mit 8 Jahren erhält er Trompetenunterricht und stellt bald fest, dass der Klang nicht seiner Vorstellung entspricht. Auf der Suche nach einem warmen und vollen Ton entdeckt er im Jahr 2008 das Horn.

Seit 2009 erspielt Raul immer wieder Erste Preise bei den Wettbewerben "Jugend Musiziert" auf regionaler und Landes-Ebene. 2012 erreicht er in der Ausschreibung für Horn Solo den 2. Preis auf Bundesebene, 2015 den 1. Bundespreis mit höchster Punktzahl, sowie den 1. Bundespreis mit höchster Wertung in der Kategorie Duo 2016.

Beim Lions-Musikpreis 2014 für Horn wurde für ihn im Bundeswettbewerb in Halle/ Saale der Sonderpreis als bester Nachwuchshornist deutschlandweit erschaffen.

Seit Juli 2015 ist Raul Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, nachdem ihm ein Sonderpreis für herausragende Leistungen auf dem Horn zugesprochen wurde.

Jan Golebiowski von den Dortmunder Philharmonikern ist sein aktueller Hornlehrer. Zusätzlich wird Raul seit 2012 regelmäßig von Prof. Thomas Hauschild in Leipzig gefördert. Bei den alljährlichen "Norddeutschen Horntagen“ in Wolfenbüttel erhält er weitere Impulse und Anregungen von Prof. M. Maskunnity, Prof. F. Ree Wekre und Prof. R. Vlatkovic.

An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) studiert Raul im Rahmen der Frühförderung Hochbegabter (IFF) seit 2012 mit dem Hauptfach Horn. Hier findet er über eine hervorragende musikalische Ausbildung bei Prof. Martin Brauß und Christoph Hempel in Gehörbildung, Musiktheorie, Dirigieren, Komposition hinaus auch zahlreiche Möglichkeiten, öffentlich positive Konzerterfahrungen als Solist zu erleben. Sein Frühstudium hat er im September 2015 mit der Abschlussnote 1,0 abgeschlossen.

Im Sommer 2014 und 2015 war Raul bei der IFF Sommerakademie mit der Studentischen Philharmonie Hannover und im Juli 2014 mit dem Ärzteorchester Hannover als Solist u.a. mit Mozarts Hornkonzert Nr. 3 und der Villanelle von Dukas zu hören.

Seit Januar 2015 ist er festes Orchestermitglied beim Bundesjugendorchester, dort sammelte er erste Erfahrungen mit Orchester-Probenarbeit und anschließender Konzerttournee, die 2015 unter Marc Albrecht durch Deutschland führte, und beim Beethovenfest in Bonn unter der Leitung von Patrick Lange. Im Januar 2016 fand die Konzerttournee unter der Leitung von Hermann Baumer statt. Die Ostertournee 2016 des Bundesjugendorchesters unter der Leitung von Sebastia Weigle führte ihn u.a. ins Festspielhaus Baden-Baden, wo er eine einmalige Probenarbeit mit Konzert unter der Leitung von Sir Simon Rattle und 4 Hornisten der Berliner Philharmonikern erleben durfte.

Im europäischen Wettbewerb „European Young Musicians“ wurde er von einer renommierten Jury unter zahlreichen Bewerbern als Finalist 2016 ausgewählt und vertrat Deutschland am 3. September am Austragungsort Köln gegen 10 weitere Teilnehmer aus den Europäischen Partnerländern. Das WDR Sinfonieorchester begleitete ihn mit dem 2. Hornkonzert Nr. 2 von W.A.Mozart.

 



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"Erstaunlich jung - erstaunlich gut"

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