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Jentzen Groh Sommerfeld Jazztrio

Donnerstag, 19.10.2017; 20:00 Uhr

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Jentzen Groh Sommerfeld Trio – das bedeutet das Zusammentreffen einer kreativen Pianistin, eines experimentierfreudigen Bassisten und eines perfektionistischen Schlagzeugers. Ihre Musik ist inspiriert durch den skandinavischen Jazz, dabei klingt das Spiel der Drei aber immer nach Jentzen, Groh und Sommerfeld.

Gemeinsam haben sich Lisa Sommerfeld (p), Manuel Groh (b) und Max Jentzen (dr) in den Jazz im Trio verliebt und sind sich über viele Jahre treu geblieben. Im Spannungsfeld zwischen Zusammenspiel und individuellem Ausdruck jedes einzelnen Spielers loten sie die Tiefe einer Symbiose von Piano, Kontrabass und Schlagzeug aus. Dabei sind ihre Kompositionen Ausgangsorte für die Improvisation innerhalb weit gesteckter, doch vereinbarter Rahmen. Die Musik der Band will sich nicht in eine Richtung kämmen lassen. Jentzen, Groh und Sommerfeld lieben es brav, melodisch und poppig wie auch experimentierfreudig, wild und rockig.

Beflügelt durch den Kasseler Kulturförderpreis 2008 gingen die drei Musiker damals ins Studio und veröffentlichten 2009 ihre erste CD „Taxi“ – ein großer Erfolg. Seit 2011 arbeiten Jentzen, Groh und Sommerfeld daran, spontane Interaktion in den Mittelpunkt ihrer Musik zu stellen. Mit ihrer EP „Außer Rand und Band“ besannen sie sich trotz aller Begeisterung für poppige Sounds auf das, was Jazz für sie ausmacht: die Freiheit sich spontan auszudrücken. In jeder Sekunde kann jeder bestimmen wo es hingeht – ohne dabei griffige Grooves und klare Themen aus den Augen zu verlieren, die als Impuls für die Improvisation dienen.

Mit der Energie ihres Live-Spiels begeisterte das Trio unter anderem beim Dortmunder ProJazz-Festival und als Support für den Echo-Preis-Träger Tingvall Trio: "Da glaubt man, eine solche Musik könnten nur die Skandinavier. Nein, die Gruppe aus Kassel und Mainz sind ein absoluter Geheimtipp und verdienen eine viel größere Aufmerksamkeit." (nrwjazz.net)

Die Tangobrücke ist für das Trio ein ganz besonderer Ort, hier ist 2013 das zweite Album „Krumpelkammer“ entstanden, das für kammermusikalischen Jazz zwischen bewusster Unordnung und Impulsivität steht. Vier Jahre sind seitdem vergangen, die Band ist weiter gewachsen, musiziert 2017 in ihrem dreizehnten Jahr. Und es sind neue Kompositionen entstanden, die nun in der intimen Atmosphäre der Tangobrücke präsentiert werden.

Lisa Sommerfeld – Piano und Fender Rhodes

Manuel Groh – Kontrabass

Max Jentzen – Schlagzeug

Kurzbiograpien der Bandmitglieder

Manuel Groh, geboren 1984 in Kassel, entwickelte seine Leidenschaft zur Musik schon früh an der Trompete. Mit 14 Jahren begann er E-Bass zu lernen, etwas später entdeckte er den Kontrabass für sich. Seit dieser Zeit spielt er beide Instrumente in verschiedenen Bandbesetzungen und Stilistiken von Jazz bis Heavy Metal. Er studierte an der Future Music School in Aschaffenburg E-Bass bei Bernhardt Kraft und anschließend Musik, Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Kassel. Am Kontrabass erhielt er dort Unterricht von Heiko Pape.

Max Jentzen, geboren 1984, wurde früh in den Bann des Drumset gezogen, das ihn seitdem nicht mehr loslässt. Er studierte an der Future Music School in Aschaffenburg, später an der Musikhochschule Mainz (Studiengang Jazz-Schlagzeug Bachelor) u.a. bei Hermann Kock und ist ein gefragter Jazz-Drummer in verschiedenen Formationen auch jenseits des Trios.

Lisa Sommerfeld, geboren 1985 in Kassel, entdeckte mit 14 Jahren ihre Leidenschaft für den Jazz. Ihre klassischen Klavierstunden tauschte sie daraufhin gegen Jazz-Klavierunterricht ein, spielte in verschiedenen Jazz- und Popbands und begann nach einiger Zeit, eigene Stücke zu schreiben. Sie studierte Musik und Germanistik an der Universität Kassel und erhielt Unterricht von Hellmuth Vivell, Donato Deliano und Wieland Reißmann. Die meisten Kompositionen des Trios stammen aus ihrer Feder. Sie sind inspiriert von der Musik zeitgenössischer Jazzmusiker und -komponisten wie Esbjörn Svensson und Bugge Wesseltoft, aber auch durch die Beschäftigung mit Neuer Musik und den Konzepten des Free Jazz.  



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weitere Informationen zum JGS-Trio: 

www.jgs-trio.de