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Klezmer von Valeriya Shishkova und 'Di Vanderer'

Donnerstag, 13.10.2016; 20:00 Uhr

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Die in Moskau geborene und seit vierzehn Jahren in Dresden lebende Valeriya Shishkova hat sich in den vergangenen Jahren zu einer herausragenden und überzeugenden Interpretin jiddischer Lieder entwickelt. Bei ihren zahlreichen Konzerten in Deutschland, von Bremen bis München, und auch im Ausland erfuhr sie von einem tief berührten Publikum große Anerkennung und herzliche Resonanz. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für jüdische Musik in Amsterdam.

Die Musiker auf youtube

 

Die außergewöhnliche Persönlichkeit der Sängerin ist wesentlicher Teil ihrer künstlerischen Darbietung: Herzenswärme, Empathie und eine innige Anteilnahme an dem, wovon sie singt, teilen sich dem Publikum unmittelbar mit. Musikalisches Feingefühl, technische Perfektion und begeistertes Zusammenspiel kennzeichnen ihre beiden Musiker – gemeinsam schenken sie den Zuhörenden wahre Glücksmomente.

Valeriya Shishkova  & Di Vanderer spielen sowohl traditionelle jiddische Lieder und Klezmer als auch zeitgenössische Kompositionen nach Texten klassischer und moderner jiddischer Autoren.
Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichter Lev Berinsky und Michoel Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben.

Valeriya Shishkova besitzt die Gabe, Lieder mit ergreifender Emotionalität so spürbar und mit Herzblut zu gestalten, dass sich kaum jemand diesem besonderen Zauber entziehen kann. In ihren Konzerten teilt sie ihre Menschlichkeit und Freundlichkeit, den großen Reichtum ihrer Seele, mit ihrem Publikum. 

A teyl vun dir – a teyl vun mir

Der Mensch – lautet eine ihrer Botschaften – ist immer ein  „Gemisch“. In ihm ist  ein Teil von ihm selbst und ein Teil von den anderen: von den Eltern, von Freunden, von den Menschen, die er liebt.

Und wenn ein Mensch in einem Land auf die Welt gekommen ist, jedoch in einem anderen lebt, so ist in ihm ein Teil seines Volkes und auch ein Teil des anderen Volkes.

Und ist dieser Mensch ein Jude, dann gibt es in ihm außerdem noch Jahrhunderte alte, gleichsam „gespeicherte“ Erfahrungen der Verschmelzung mit anderen Kulturen sowie auch die der Vertreibung aus diesen Kulturen. Jiddisch: die Sprache, die er spricht; die Melodien, die er in seinem Herzen bewahrt – all das ist zum Teil von seinem Volk geschaffen, zum Teil aber auch von jenen Völkern, bei denen sein Volk gelebt hat.

Darüber erzählt dieser Abend, an dem jiddische Lieder und Klezmer erklingen, Lieder jüdischer Autoren und einige eigene Lieder der Sängerin. 

Pressestimmen

„Nicht nur für Veranstalter dieser Konzertreihe ist die Sängerin Valeriya Shishkova die deutschlandweit überzeugendste Interpretin jiddischer Lieder… In Ihrer Interpretation erwachen die Lieder zum Leben wie nach einem langen Schlaf. Und dann strahlen sie, leuchten hell wie die Sonne an einem Morgen in Frühling.“

(Andreas Grosse: Musik zwischen den Welten)

"Der Gesang Shishkovas nimmt für sie ein. 

Wie ihr gesamtes Auftreten ist ihr Singen unprätentiös und nicht auf äußeren Effekt angelegt. Aber man hört es an der Stimme, wenn die Sängerin lächelt. Dadurch vermittelt sie eine Freundlichkeit, um die sie mancher Popstar beneiden könnte. Da sie nach eigener Aussage nur Lieder singt, die ihr gefallen, strahlt sie eine Ehrlichkeit aus, die in der zeitgenössischen Konzertpraxis selten geworden ist.

(Peter Zacher: DRESDNER NEUSTE NACHRICHTEN)

 „… so können jiddische Lieder nur überzeugend gesungen werden, wenn man sie im Herzen trägt – wie Valeriya Shishkova… Die wandlungsfähige, warme Stimme der Sängerin machte Tränen ebenso hörbar wie das stille Licht des Monds, ließ den Vogelflug erleben wie das unendliche Glück der Liebe.

(Klaus-Dieter Simmen: THÜRINGER LANDESZEITUNG)

„Diese Musik hat eine ganz besondere Mentalität zwischen Scharfsinn, Melancholie, Lebensfreude und großer Ausdruckskraft… Das hat die Sängerin (Valeriya Shishkova) eben nicht nur durch ihren Gesang überzeugend dargebracht. Mal still und dann wieder energisch, mal zutiefst bewegend und dann wieder so fröhlich, temperamentvoll und wieder verhalten, waren Gestik, Mimik, Gesang und Aura eine nie routinierte, dafür aber stimmige Aufführung. Gennadiy Nepomnjashiy an der Klarinette und Sergey Trembitskiy am Klavier und an der Querflöte waren die idealen Begleiter.“

(Thomas Reinicke,  Museumsdirektor Schloss Tenneberg)

 



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Zur Website von Valeriya Shishkova

www.valeriya-shishkova.info