Marie Séférian Quartett 'Khalil & May'

Donnerstag, 13.09.2018; 20:00 Uhr

Marie Séférians Stimme vermag zu jubilieren, zu schmeicheln, die Zuhörer mit vielfältigen Zwischentönen zu verzaubern und sensibel die Vielfalt der Liebes-Gefühle zum Ausdruck zu bringen – eine neue Klangfarbe in der reichen Palette des deutschen Jazz.

„Khalil & May “ ist das neue Album des Marie Séférian Quartetts – im Zentrum steht die platonische Liebe der libanesischen Dichter Khalil Gibran und May Ziadé. Khalil Gibrans bekanntestes Werk ist „Der Prophet“. Das Quartett hat sich von seinen Texten und den Gedichten May Ziadés anregen und inspirieren lassen, um der Liebe, dem literarischen Austausch und der Zuneigung der beiden Künstler eine musikalische Stimme zu verleihen. In schwebender Eleganz verbindet es Bilder, Geschichten, Lyrik und Musik, die trotz Leichtigkeit ihren Tiefgang nie verlieren und dank der französischen Sprache der Originaltexte eine große Weichheit und Sehnsucht in sich bergen. Marie Séférian begibt sich mit ihrem Quartett auf eine musikalische Reise durch den Schmerz, die Liebe und durch Naturgewalten, eine Klangreise, die in  den Zuhörern lange nachhallt.

Das Quartett

Marie Séférian verfügt über ein breites Ausdrucksspektrum, das sich aus unterschiedlichsten Erfahrungen speist. Gebürtig aus Münster mit deutsch-französischen Wurzeln fühlt sie sich mittlerweile in dem libanesischen Mikrokosmos ihrer Großeltern zuhause und hat Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht.

Tim Kleinsorge (Bass), der gemeinsam mit dem Schlagzeuger Javier Reyes bereits seit langem ein Weggefährte Séférians ist, hat sich des Textes „Die Hochzeit“ von Khalil Gibran angenommen. Da funkeln und prasseln Cymbal-Rides von Javier Reyes, während die Sängerin Marie Séférian Melodien um Gibrans Texte spinnt.

Niko Meinhold (Piano), Tim Kleinsorge (Bass) und Javier Reyes (Schlagzeug) breiten ihrer Sängerin einen farbenreichen Klangteppich aus Gesang und Instrumenten aus, dem Marie Séférian mit delikater Stimmführung immer neue Muster einwebt, so dass schließlich Literatur und Musik miteinander verschmelzen. Niko Meinholds Komposition zu „Der Schmerz" spielt mit der Spannung zwischen Gewitter und Süße. Eine Interpretation, die dem Text eine geradezu existenzielle Rolle zuweist. Hier wird gesungen, geflüstert, gedonnert, gelacht und geweint.



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Website des Marie Séférian Quartett

marie-seferian.de